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Die Kfz-Versicherung: Pflicht in Deutschland

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pflichtversicherung. Sie schützt Dritte vor den finanziellen Folgen, die man als Autofahrer bei einem Unfall verursacht. Die Kosten, die am eigenen Fahrzeug entstehen, erstattet sie nicht. Hier kann man zusätzlich entweder eine Teil- oder eine Vollkaskoversicherung abschließen. Eine Kfz-Versicherung wird vom Halter für ein einziges Fahrzeug abgeschlossen. Jeder, der sein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen benutzen möchte, braucht diese Versicherung. Ohne Deckungskarte (früher Doppelkarte), die als Versicherungsbestätigungskarte zählt, kann man sein Fahrzeug bei der Zulassungsstelle nicht anmelden.

Leistungen der Kfz-Versicherung

Diese Versicherung schützt Dritte vor den finanziellen Folgen, die man selbst bei einem Autounfall verursacht hat. Die Kfz-Versicherung zahlt den Schaden, der dem anderen entsteht. Der Versicherer ist auch der direkte Ansprechpartner des Geschädigten und entscheidet, ob finanzielle Forderungen beglichen werden. Dazu benötigt der Versicherer sämtliche wichtige Informationen über den Unfallhergang. Das Sammeln und die Weitergabe aller relevanten Informationen ist vertraglicher Bestandteil und sollte gewissenhaft ausgeführt werden.

Die Höhe der Deckungssumme in der Kfz-Versicherung

Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestversicherungssumme beläuft sich aktuell auf 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1.120.000 Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Überschreitet die Schadenshöhe die Deckungssumme, so haftet man selbst für die Differenz mit dem eigenen Vermögen. Daher sollte man sich unbedingt freiwillig für die höchstmögliche Deckung - derzeit 100 Millionen Euro - entscheiden.

Die Berechnung der Beiträge

Für die Beiträge der Kfz-Versicherung spielen das Alter des Fahrzeugs, der Wohnort des Halters und der Schadensfreiheitsrabatt eine große Rolle. Der Schadenfreiheitsrabatt (SFR) hängt von den schadenfreien Jahren als Autofahrer ab. Je länger man unfallfrei auf den Straßen unterwegs ist, desto günstiger werden die Beiträge. In der Regel startet ein Führerscheinneuling in der Schadensfreiheitsklasse ½ und mindestens 120 Prozent Beitragssatz für die Kfz-Haftpflicht. Bestenfalls kann ein Fahrer nach 25 unfallfreien Jahren den SFR 25 mit nur 25 - 35 Prozent Beitragssatz in der Haftpflicht erreichen. Mit den höchsten Beiträgen der Kfz-Haftpflicht müssen männliche Fahranfänger unter 24 Jahren rechnen, da sie laut Statistik die meisten Unfälle verursachen.

Leistungen der Kaskoversicherungen

Möchte man sich gegen Schäden am eigenen Fahrzeug versichern, muss man eine Vollkasko- oder eine Teilkaskoversicherung abschließen. Die Kaskoversicherungen sind freiwillige Zusatzversicherungen zur Kfz-Versicherung und gleichen je nach Vertragsgestaltung die unterschiedlichsten Schäden am eigenen Fahrzeug aus. Man hat die Wahl zwischen einer Voll- oder einer Teilkasko.

Schäden, die eine Teilkaskoversicherung abdeckt

Ist man Halter eines älteren Fahrzeugs, raten Experten meist zum Abschluss der Teilkaskoversicherung. Diese deckt folgende Schäden ab:

  • Bruchschäden am Glas
  • Explosion oder Brand
  • Verlust des Kfz durch Diebstahl
  • Kurzschlussschäden an den Kabeln
  • Hagel, Sturm, Blitz, Überschwemmungen
  • Schäden nach einem Wildunfall

Schäden, die eine Vollkaskoversicherung abdeckt

Für Halter eines Neufahrzeugs, oder eines Wagens, der nicht älter als vier Jahre ist, empfiehlt es sich eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Sie deckt den kompletten Versicherungsumfang einer Teilkaskoversicherung ab sowie zusätzlich Schäden, die bei selbstverschuldeten Unfällen oder durch Vandalismus entstehen. Bei älteren Fahrzeugen ist der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs so weit gesunken, dass sich die Kosten für eine Vollkaskoversicherung nicht mehr lohnen.

Die Kfz-Versicherung wechseln

Bevor man seine Kfz-Versicherung kündigt, sollte man unbedingt prüfen, bei welchem Versicherer man einen günstigeren Tarif und mindestens gleichwertige, wenn nicht sogar bessere Konditionen erhält. Hat man sich entschieden, muss man die schriftliche Kündigung bis spätestens zum Stichtag, dem 30. November, bei seiner Versicherung einreichen. Andernfalls verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Damit man bei gleichen Leistungen den günstigsten Beitrag erhält, lohnt es sich, den Tarifrechner zu nutzen.

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