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Rechner Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherungen gibt es für verschiedene Bereiche, so kann z.B. Berufsrechtsschutz und Verkehrsrechtsschutz abgeschlossen werden.

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Wichtige Informationen rund um die Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung unterstützt ihren Versicherungsnehmer, wenn er rechtliche Probleme hat oder es zum Prozess kommt. Weigert sich zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall die Gegenseite, die Kosten zu tragen oder Schadensersatz zu zahlen, kann man seine Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen und so die Kosten beim Gang zum Anwalt und vor Gericht minimieren. Kündigt einem unverhofft oder fristlos der Arbeitgeber und man will eine angemessene Abfindung erkämpfen oder weigert sich der Vermieter die Kaution ordnungsgemäß zurückzuzahlen, kann man mit der finanziellen Hilfe der Rechtsschutzversicherung einen teuren und unter Umständen langwierigen Prozess bestreiten. Eine Rechtsschutzversicherung kann man sich nach seinen Bedürfnissen gestalten und ein individuelles Schutzpaket entwerfen, das genau zu den eigenen Lebensumständen passt. Oft lässt sich schon im Vorfeld erahnen, in welchem Bereich man den Schutz brauchen könnte. Fährt man mehr Auto als der Durchschnitt, sollte man eine Verkehrsrechtsschutz in Erwägung ziehen. Hat man immer wieder Schwierigkeiten mit dem Vermieter, sollte man sich für einen Mietrechtsschutz entscheiden. Arbeitet man in einer unsicheren Branche, macht eine Berufsrechtsschutz Sinn. Den Grundstein bildet aber immer eine Privatrechtsschutz, die Streitigkeiten im Alltag abdeckt.

Leistungen der Rechtsschutzversicherung

Eine Rechtsschutzversicherung sollte, egal welchen Umfang und welche Bereiche sie abdeckt, folgende Leistungen anbieten:

  • Freie Wahl des Anwalts.
  • Beratung durch einen Rechtsexperten.
  • Kostenübernahme (Übersetzungen und Reisekosten) bei Verhandlungen und Streitigkeiten im Ausland.
  • Volle Kostenübernahme eines Mediators, sofern die Parteien willig sind, ihren Streit außergerichtlich zu klären.

Eine gute Rechtsschutzversicherung sollte auch Gerichts-, Anwalts-, Zeugen,- und Sachverständigenkosten übernehmen, sowie zinslose Darlehen für Strafkautionen im Ausland stellen.

Hier hilft die Rechtsschutzversicherung nicht

Droht der Rechtsstreit in naher Zukunft oder hat er schon begonnen, ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung meist sinnlos. Die meisten Rechtsschutzversicherungen haben eine drei- bis sechsmonatige Sperrfrist. Probleme und Streitereien, die schon davor begonnen haben, sind nicht im Versicherungspaket eingeschlossen. Die Sperrfrist der Rechtsschutzversicherung sollte unbedingt vor Vertragsabschluss erfragt werden.

Vergeblich dürfte man auf die Unterstützung der Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangenen Straftaten, Geldstrafen und Geldbußen hoffen. Hierbei greift sie nicht. Auch die erfahrungsgemäß langwierigen und teuren Familienstreitigkeiten wie Scheidungen oder Testamente sind nicht im Versicherungsschutz inkludiert. Hierbei lohnt sich unbedingt eine Beratung vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, um alle offenen Fragen zu klären.

Mitversicherte Personen in der Rechtsschutzversicherung

Neben dem Versicherungsnehmer sind auch der Ehepartner und die Kinder im Versicherungsschutz mit inbegriffen. Kinder allerdings nur dann, solange sie noch minderjährig oder noch in der Ausbildung sind. Verdienen die Kinder bereits den eigenen Lebensunterhalt und sind noch nicht verheiratet, können sie sich mit einem Single-Tarif einer Rechtsschutzversicherung selbst günstig versichern. Ist man nicht verheiratet, lebt aber mit dem Lebenspartner in einer eheähnlichen Beziehung, kann man diesen ebenfalls mit in die Rechtsschutzversicherung einschließen.

Höhe der Beiträge und der Selbstbeteiligung

Die Höhe der Versicherungsbeiträge einer Rechtsschutzversicherung variieren. Privater Rechtsschutz ohne zusätzliche Bausteine ist bereits ab zehn Euro im Monat erhältlich und bietet Rundumschutz für ca. 50 Euro im Monat. Möchte man seine Beiträge senken, raten die Experten zu einer hohen Selbstbeteiligung. 300 Euro bis 500 Euro Selbstbeteiligung im Rechtsschutz senken nämlich nicht nur die Beiträge, sondern halten in einer Art Selbstkontrolle auch die meisten Versicherungsnehmer davon ab, wegen jeder kleinen Auseinandersetzung einen Rechtsstreit anzufangen. Das ist gut so, denn die Rechtsschutzversicherungen haben in ihren Verträgen meist verankert, dass sie allzu streitfreudigen Zeitgenossen den Vertrag kündigen können. Friedliebende Versicherungsnehmer dagegen können dafür bei manchen Versicherern profitieren: Benötigen sie über einen längeren Zeitraum gar keinen rechtlichen Beistand und verzichten auf gerichtliche Querelen, reduziert sich nach und nach ihre Selbstbeteiligung.

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